7. Mai, 2019

Heute reisten wir von Esquel nach Bariloche (304 km). Als wir in Esquel aufstanden, befanden wir uns unter einer dicken Nebelschicht und es war 2 °C kalt. Die erste halbe Stunde fuhren wir im Nebel bevor wir die Sonne sahen. Später kamen wir noch einmal unter die Nebeldecke. Wenn wir aus dem Nebel draussen waren, war die Landschaft wunderschön. Wir fuhren durch eine beeindruckende Berglandschaft. Die Bäume zeigten die schönsten Herbstfarben (siehe Bild). In El Bolsón fanden wir eine Firma, die unsere Gastanks füllen konnte. Vor Bariloche besuchten wir noch die Colonia Suiza. Das ist ein Dorf, das von Schweizer Einwanderern gegründet wurde. Heute ist es ein Touristenort. Ich sah nur ein Gebäude, das mich an die Schweiz erinnerte. Die Camping-plätze waren hier geschlossen.  Deshalb fuhren wir nach Bariloche, wo wir uns auf einem Campingplatz am Nahuel Huapi-See installierten.

6. Mai, 2019

Heute reisten wir von Los Altares nach Esquel (315 km). Die ersten 50 Kilometer war die Strasse sehr schlecht und dann für den Rest des Tages fast perfekt. Die Strasse führte an vielen schönen Felsen vorbei (siehe Bild). Die Landschaft wurde langsam bergiger. Hier in Esquel sind wir umrundet von Bergen. Wir sind wieder am Fusse der Anden auf einer Höhe von 600 Metern angekommen. Wir wollten hier unsere Gastanks füllen und unser Wohnmobil waschen lassen. Wir waren aber nicht erfolgreich Firmen zu finden, die unsere Wünsche erfüllen konnten. Da der Campingplatz etwas ausserhalb der Stadt liegt, haben wir heute Abend unser Nachtessen wieder selber gekocht.

5. Mai, 2019

Heute reisten wir von Puerto Madryn nach Los Altares (386 km). Gestern Abend haben wir eine Information gesehen, dass es einen Ort in der Nähe gibt, an dem man Tiere sehen kann. Heute Morgen sind wir deshalb zuerst zum Punta Loma gefahren. Wir waren erfolgreich.  Hier gibt es eine Kolonie von Seelöwen. Das Bild zeigt einige der vielen Seelöwen, die an diesem Ort leben. Es scheint, dass diese Seelöwen das ganze Jahr über hier bleiben. Dann fuhren wir landein-wärts nach Los Altares. Die ersten 250 Kilometer fuhren wir durch flachens Land. Dann gab es Hügel und sogar Felsen. Die Felsen sahen sehr schön aus. Dafür wurde die Strasse immer schlechter. Wir blieben in Los Altares, weil es hier einen Campingplatz gibt. Das einzige Restaurant in Dorf war geschlossen, weshalb wir selber kochen mussten.

4. Mai, 2019

Heute sind wir von Trelew nach Puerto Madryn gereist (170 km). Wir hatten eine gute aber kalte Nacht an der Tankstelle in Trelew, da wir nicht heizen konnten. Am Morgen regnete es. Wir hatten zwei Gründe, um nach Puerto Madryn zu reisen. Erstens gibt es dort eine Gasfirma, die hoffentlich unsere Gastanks füllen kann. Zweitens ist diese Stadt auf dem Weg zur Halbinsel Valdés, wo man viele Tiere sehen kann. Das Wetter besserte sich etwas auf dem Weg nach Puerto Madryn. Leider konnte uns die Gasfirma nicht helfen. Dann fuhren wir entlang der Küste des Atlantiks zur Halbinsel Valdés. Nach unseren Information sollten wir hier an der Küste schon Seehunde, Seelöwen, See-Elefanten, Killerwale und andere Wale sehen. Aber wir sind zur falschen Jahreszeit hier. Deshalb sahen wir keine Tiere, ausser Vögel. Aber die Strände sind wunderschön. Weil wir ausserhalb der Saison hier sind, sind wir fast die einzigen Leute an den Stränden. Inzwischen wurde das Wetter auch schön (siehe Bild). Wir sind nicht auf die Halbinsel Valdés gefahren, weil man eine Eintritts-gebühr zahlen muss und der Campinplatz geschlossen ist. Um keine Tiere zu sehen, lohnt sich die Eintrittsgebühr nicht. Darum sind wir zurück nach Puerto Madryn gefahren und haben uns hier auf einem Campingplatz installiert. Am Abend sind zur in die Stadt gewandert und haben dort die beste Seefrüchte-Pizza von meinem Leben gegessen. 

3. Mai, 2019

Heute verbrachten die meiste Zeit im Hotel, wo wir an unseren Bildern und texten arbeiteten. Zur Mittagzeit machten wir einen Spatziergang zu See. Es war sonniges und schön warmes Wetter. Auf dem Rückweg kamen zum Hotel kamen wir am alten Bahnhof vorbei. Ich machte einige Bilder der Lokomotive aus Deutschland. Eines ist hier angehängt. Um 17 Uhr waren wir zurück bei der Autowerkstatt. Ja, das Wohnmobil war fertig repariert und alles schein sehr gut zu funktionieren. Hurra! Und der Preis war nur etwa die Hälfte der ersten Offerte. Das erste Wochenende in der Autowerkstatt betrieben wir den Kühlschrank im Wohnmobil auf Gasbetrieb.  Dabei haben wir den Gastank beinahe geleert. Deshalb fuhren wir zuerst zu einer Gasfirma. Diese konnten unsere Tanks aber nicht füllen. Dann fuhren wir zur Tankstelle, bei der wir schon mal übernachtet hatten und werden die kommende Nacht hier verbringen.  

2. Mai, 2019

Heute sind wir in Trelew in Argentinien geblieben. Ich bin um die Mittagszeit zur Autowerkstatt gegangen, um etwas aus dem Wohnmobil zu holen. Man hat mir mitgeteilt, dass die Reparatur nach Plan verlaufe, und dass das Wohnmobil um 17 Uhr fertiggestellt sein wird. Aber um ca. 16 Uhr telefonierte mir die Werkstatt und teilte mir mit, dass es ein Problem gebe, und dass sie noch einen weiteren Tag für die Reparatur brauchen werden. Wir hoffen, dass dies nun die letzte Verschiebung ist, denn wir sitzen schon eine Woche hier in Trelew. Nach der schlechten Meldung, gingen wir auf einen Spatziergang. Wir kamen an der Plaza de Centenario vorbei. Hier steht ein Obelisk auf dem geschrieben steht, dass Trelew 1865 von walisischen Immigranten gegründet wurde. Der Platz wurde 1965 zur Feier des 100-jährigen Bestehens von Trelew gebaut (siehe Bild). Das Gebäude in Hintergrund ist der alte Bahnhof, der nicht mehr im Betrieb ist. Die Gründer der Stadt haben die Bahn gebaut, um ihre landwirtschaftlichen Produkte nach Madryn zu transportieren, wo sie verschifft wurden. Hinter dem Gebäude steht noch eine alte kleine Lokomotive, die 1936 in Berlin, Deutschland gebaut wurde.

1. Mai, 2019

Heute haben wir einen weiteren Tag in Trelew in Argentinien verbracht. Hier ist der 1. Mai ein Feiertag. Alle Geschäfte sind heute geschlossen. Ich hoffte, dass ein Umzug durch die Stadt stattfinden wird. Aber es war den ganzen Tag still. Wir unternahmen eine lange Wanderung in den Süden der Stadt. Am Abend fanden wir zwei offene Restaurants in der Stadtmitte. Beide waren sehr gut besetzt. Aber wir fanden in einem Restaurant Plätze und kamen so zu unserem Nachtessen. Das Bild zeigt einen interessanten Brunnen, den wir auf unserer Wanderung endeckt haben.